Ja, mich gibts noch. Allerdings eher wenig Zeit zum Bloggen aufgrund des Weihnachtsstresses und der Geschenkesuche bzw -strickrei. Aber demnächst wirds hoffentlich besser. Demnächst gibt es mindestens zwei neue Artikel. Meine Nagellacke, die ich loswerden möchte sowie Bilder der gestrickten Geschenke von mir.
Aber jetzt möchte ich euch etwas anderes erzählen. Ich stricke öfters in der Bahn und meist ist da von irritierten Blicken bis hin zu dummen Kommentaren wie “Soll ich meine Oma dazuholen? Dann könnt ihr Strickomis euch austauschen!” oder “Boah wie widerlisch, ey guck ma, die strickt da so… Zeug!” alles dabei. Aber gestern war es anders und ich fand es sehr schön.
Direkt am Startbahnhof hat sich ein junges Mädchen, geschätzte 7 Jahre, und ihr Papa zu mir auf den 4er-Platz. Das Mädchen schaute schon sehr interessiert auf mein Strickzeug und lächelte. Dann fing der folgende Dialog an (aus der Erinnerung)
Sie: Das sieht schön aus, was du da machst.
Ich: Danke!
Sie: Meine Oma strickt auch. Ich finde das total toll. Ich würde das auch gerne können, aber kann das nur auf meiner Strickliesl.
Ich: Na das ist doch schon mal ein Anfang, immer schön üben.
Sie: Ja.
Sie: Ist das eigentlich schwer? Ich kann das nur auf meiner Marienkäfer-Strickliesl mit so Fäden oben.
Ich: Das ist ja eigentlich das gleiche. Nur nicht auf Nadeln. Hier musst du auch einfach den Faden durch eine Schlaufe ziehen. Lass es dir mal von deiner Oma zeigen, dann kannst du auch bald richtig stricken.
Sie: Ja, das mach ich. Dein Socken sieht wirklich cool aus.
Und dann musste sie aussteigen. Ich fand es total süß, dass das Mädchen so viel Interesse am Stricken hatte und ich hoffe wirklich, dass sie ihre Oma fragt und sie es lernt.
Bei solchen Erlebnissen strickt man doch gerne in der Bahn und so eine Unterhaltung macht alle dummen Kommentare wieder wett.
<3